Jan
10
2012

Software Anbieter überdecken Werbung

Die großen Internet Konzerne stehen vor einer neuen Sorge mit Software-Anbietern. Es gibt immer mehr Programme, die nach Installation Werbeflächen auf Internetseiten mit eigenen Werbungen überdecken. Dies greift Firmen wie Google und Yahoo an.

Werbungskonsum ist das Einzige was der User zahlen muss um Web-Angebote kostenlos zu nutzen. Nun verzerrt ein Parallel Anbieter die Daten und macht eine Auswertung um so schwerer.

Werbe-Programme locken mit vielfältigen Versprechen ihre Kunden. Eine wollen einen Facebook Account individuell gestalten lassen, wie anderen bieten ihren Nutzern mehrere Suchmaschinen parallel an. Diese kleinen Anwendungen installiert man im Browser und hat sie dort dauerhaft. Die Anbieter dieser Software sehen sich zwar schon mit Unterlassungsklagen konfrontiert, bisher jedoch noch ziemlich erfolglos. Sie argumentieren damit, dass sich die User die Anwendungen freiwillig herunterladen, indem sie die Funktion des Programmes voll kennen . Zudem gebe es keine vertragliche Verpflichtung mit den Firmen.

Leider hat die Werbe-Software eine große Fangemeinde. Beispielsweise wurde die Software einer Firma aus Kalifornien, der Sambreel Holdings LLC, mehr als 21 Millionen mal heruntergeladen. Jedoch sollten solche Programme für die Großen wie Google keine Bedrohung sein. User sind immer vorsichtiger und installieren nicht einfach irgendetwas. Ein Problem sind da jedoch Apps auf Smartphones.

Sambreel sträubt sich dagegen als Adware klassifiziert zu werden, da ihre Programme eigenen Angaben zufolge einen Mehrwert für den Nutzer haben. Außerdem könnten User auch eine werbefreie Software erhalten, gegen eine Gebühr versteht sich. Doch dies erfordert die Vorsicht von Unternehmen. Denn ist einmal die Anwendung von Scannern als Malware identifiziert, ist das Geschäftsmodell am Ende. Alle kostenlosen Varianten haben Werbung von bekannten Marken, wie American Express. Diese Unternehmen weisen es jedoch von sich, direkte Einschaltungen getätigt zu haben. Die Werbung sei über Drittanbieter reingekommen.

Umstritten ist jedoch die Legalität der Angebote. Bisher sei es eine rechtliche Grauzone in der sich die Werbesoftware bewegt. Auch bei Suchmaschinen Optimierungen gibt es merkwürdige Angebote. Hier sind leider die Gesetze noch sehr unklar. Bei Facebook, Google und auch Microsoft sind sich Fachanwälte jedoch sicher, dass die Angebotes keinerlei Richtlinien entsprechen. Wenn sich die Software behauptet, kann sie zur Gefahr auch für andere Firmen werden. Das Geschäftsmodell kann explosiv werden, wenn z.B. Werbeauftritte von Tageszeitungen hinzukommen.

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